Wer etwas für seine Fitness tun möchte, sollte neben der körperlichen Ertüchtigung auch auf seine Ernährung achten. Früher waren mit dem Begriff „Bio“ zweifelhafte Assoziationen von schrumpeligen Äpfeln und Kopfsalat mit dem Nährwert eines Papiertaschentuchs verbunden, doch im Jahre 2012 gibt es fast alle Lebensmittel auch mit einem Bio-Siegel. Was Lebensmittel im Allgemeinen betrifft, stellen sich mehrere Fragen: Zum einen will der Konsument heute wissen, wo seine Lebensmittel herkommen und zum anderen interessiert ihn zuvörderst natürlich die Wirkung auf seine Physis.

Von der Steinzeit bis heute

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, sollte man sich zunächst einmal über die Essgewohnheiten unserer Vorfahren ein paar Gedanken machen. In der Steinzeit ernährten sie sich noch hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung. Den damaligen Umständen entsprechend war Fleisch zwar eine sehr hochwertige, aber auch schwer zu beschaffende Nahrung, die für unsere Vorfahren noch mehr eine unregelmäßige Ergänzung zu ihrer regulären Kost darstellte. Als die Menschen aufhörten, sich jeden Tag als Jäger und Sammler zu verdingen und die Umstellung auf Vieh- und Pflanzenzucht vornahmen, konnten sie auch ihre Essgewohnheiten nach den persönlichen Vorlieben umstellen. Doch auch hier ging es einfach nur um das nackte Überleben, denn nichts anderes sollte auf diese Weise gesichert werden! Für den Organismus eines ausgewachsenen Menschen heißt das, dass sich täglich rund 60 Billionen Zellen essentielle Moleküle aus der Nahrung holen müssen. Damit all diese Lebenswichtigen Elemente Wirkung zeigen können, muss unser Körper allerdings einiges tun. Von der Mundhöhle bis zum Darmausgang wird ununterbrochen gespalten, sortiert, zerteilt und zersetzt. Nicht jede Nahrung macht diesen Prozess auch wirklich einfach: Schwer bekömmliche Lebensmittel lassen das Verdauungssystem auf Hochtouren arbeiten. Auch die Umwelt hat Auswirkungen auf unsere Verdauung: Hektische Lebensgewohnheiten, seelischer Stress und ungesunde Ernährung fordern meistens recht schnell ihren Tribut. Doch auch vermeintlich gesunde Lebensmittel können durch industrielle Belastung der Gesundheit abträglich sein. Und genau hier treten die Bio-Lebensmittel auf den Plan!

Dem Körper etwas Gutes tun

Die Zusatzstoffe, mit denen viele Nahrungsmittel heute belastet sind, werden bei dem Anbau beziehungsweise der Herstellung von Bioprodukten weitestgehend ausgespart. Die Bio-Hersteller sind bestrebt, ihre Produkte so natürlich wie möglich zu belassen. Der menschliche Organismus nimmt die so hergestellte Kost leichter auf – sie scheint uns bekömmlicher! Der Grund, warum Bio-Produkte heute noch immer nicht den Absatz finden, den sie eigentlich durch ihre Qualität verdient hätten, sind vermutlich die Vorurteile gegenüber Bio-Produkten und die Tatsache, dass die Lebensmittel mit Bio-Siegel durch die aufwendigere, naturbelassene Herstellung auch in der Regel etwas teurer sind. Weitere Tipps zum Thema “Fitness und Gesundheit” gibt es auf fitness-wissen.ch.

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